Mobilitätsprävention, die Schulen entlastet – und e-Scooter-Risiken gezielt angeht.
e-Scooter, e-Bikes und Mofa (Kat. M) sind für viele Jugendliche Alltag – und an Schulen aktuell ein wiederkehrendes Problem. Dieses externe Präventionsprogramm für die 8. und 9. Klasse stärkt Risikokompetenz und Verantwortungsbewusstsein – Lehrplan-21-kompatibel und ohne Zusatzaufwand für Lehrpersonen.
Kursveranstalter (KVA): FM-Gruppe · Projektverantwortung: Philipp Mannhard (Inhaber FM-Gruppe, Bildungspartner mit EduSulting).
Ausgangslage an Schulen
Lehrpersonen sollen Prävention abdecken – gleichzeitig fehlen Zeit, Routine und aktuelles Fachwissen zu neuen Mobilitätsformen. e-Scooter sind dabei häufig der Auslöser für Unsicherheiten, Konflikte und riskantes Verhalten.
Hohe Dynamik, wenig Orientierung
Neue Fahrzeuge, neue Regeln, neue Risiken – Jugendliche handeln schnell, aber oft ohne reflektierte Risikoabwägung.
Lehrpersonen werden zusätzlich belastet
Prävention konkurriert mit Kernauftrag Unterricht. Ohne externe Unterstützung wird das Thema häufig zu knapp oder zu spät behandelt.
e-Scooter als aktuelle Brennpunkte
Unklare Verantwortlichkeiten, Gruppendruck und Fehleinschätzungen führen zu wiederkehrenden Problemen im Schulalltag.
Das Programm: 8 Stunden, 2 Jahre, klare Wirkung
Durchführung in der 8. und 9. Klasse, je 2 × 2 Stunden pro Schuljahr. Inhaltlich aufgebaut entlang BFU Risiko-Dialog und GDE-Matrix – praxisnah und ohne Belehrungsmodus.
8. Klasse (4h) – Risiko erkennen und benennen
- Alltagsmobilität: e-Scooter und e-Bike als reale Schulweg-Themen
- Einführung BFU Risiko-Dialog (Mensch – Fahrzeug – Umfeld)
- Geschwindigkeit, Gruppendruck, Selbstüberschätzung: typische Muster verstehen
- Einstieg GDE-Matrix Ebene 1–2 (Bedienung & Verkehrssituationen)
9. Klasse (4h) – Verantwortung und Eigenmobilität
- Fokus Mofa (Kat. M) und Mischverkehr – realistische Entscheidungssituationen
- Vertiefung BFU Risiko-Dialog anhand von Fallbeispielen aus dem Alltag
- GDE-Matrix Ebene 3–4: Emotionen, Werte, Verantwortung
- Persönliche Mobilitäts- und Risikostrategie (Transfer in den Alltag)
Das Programm wird durch externe Fachpersonen durchgeführt. Lehrpersonen müssen keine Unterlagen vorbereiten und keine Spezialkenntnisse aufbauen. Sie erhalten eine klare, strukturierte Präventionslösung für die relevante Altersgruppe.
Kurze, praxistaugliche Selbsteinschätzung und Reflexionsaufgaben erfassen Fortschritte in Wissen, Einstellung und Entscheidungsverhalten – ohne aufwändige Datenerhebung und ohne Unfallstatistiken.
Lehrplan 21: Kompetenzen statt Lektionen – und genau dort setzt das Programm an
Der Lehrplan 21 definiert Kompetenzen, nicht fixe Stundenkontingente. Dieses Programm unterstützt zentrale Kompetenzbereiche des Zyklus 3, insbesondere in Bezug auf verantwortungsbewusstes Handeln, Risikoabschätzung und Mobilität im öffentlichen Raum.
Überfachliche Kompetenzen
Selbstreflexion, Verantwortungsübernahme, Umgang mit Gruppendruck und Emotionen – direkt an realen Mobilitätssituationen geübt.
NMG / gesellschaftlicher Kontext
Mobilität im Alltag verstehen: Nutzen, Folgen und Risiken einordnen – mit klarem Bezug zum Lebensraum Schule.
BNE / Gesundheits- und Präventionskompetenz
Sicherheits- und Gesundheitsaspekte im Alltag erkennen und Handlungsmöglichkeiten ableiten – nachhaltig und altersgerecht.
Der Fokus liegt auf der relevanten Altersgruppe ab 14 Jahren und auf wiederholter Vertiefung statt Einmalimpuls. Dadurch entsteht eine solide Abdeckung der zentralen Mobilitäts- und Risikokompetenzen – bei minimaler Belastung für die Schule.
Ablauf & Organisation
Einfach planbar, klar strukturiert, auf den Schulalltag abgestimmt.
So läuft es ab
1) Unverbindliches Vorgespräch (Ziele, Rahmen, Klassen)
2) Terminierung der 4 Workshops (2 pro Schuljahr)
3) Durchführung durch externe Fachperson
4) Kurzer Wirkungscheck (Vorher–Nachher) und Abschluss-Takeaways
Was die Schule bereitstellt
Klassenzimmer, Beamer optional, 1 Ansprechperson für Organisation. Keine didaktische Vorbereitung durch Lehrpersonen nötig. Die Lehrperson kann anwesend sein, muss aber nicht unterrichten.
Die FM-Gruppe steht als grosser Veranstalter für Aus- und Weiterbildung im Bereich Zweirad-Mobilität und Fahrkompetenz. Das Schulprogramm wird professionell, konsistent und praxisnah umgesetzt.
Inhaber der FM-Gruppe und mit EduSulting im Bildungskontext tätig (Schulen, Verbände, Organisationen). Fokus: wirksame, alltagstaugliche Präventionslösungen mit klarer Struktur.
FAQ
Die häufigsten Fragen von Schulleitungen und Schulverwaltungen – kurz und klar beantwortet.
Ist das Programm Lehrplan-21-kompatibel?
Warum fokussieren Sie auf die 8. und 9. Klasse?
Wie entlastet das Programm unsere Lehrpersonen?
Geht es um Regeln oder um Verhalten?
Wie messen Sie die Wirkung (Vorher–Nachher)?
Was kostet das Programm?
Kann das Programm schulintern (Hausregeln / Areal) eingebettet werden?
Ein kurzes Vorgespräch reicht, um Zielgruppe, Umfang und Umsetzung festzulegen. Danach erhalten Sie eine klare Planung für Ihre Klassen.