8. + 9. Klasse · ab 14 Jahren 2 × 2 Stunden pro Schuljahr Total 8 Stunden Oberstufe BFU Risiko-Dialog · GDE-Matrix

Mobilitätsprävention, die Schulen entlastet – und e-Scooter-Risiken gezielt angeht.

e-Scooter, e-Bikes und Mofa (Kat. M) sind für viele Jugendliche Alltag – und an Schulen aktuell ein wiederkehrendes Problem. Dieses externe Präventionsprogramm für die 8. und 9. Klasse stärkt Risikokompetenz und Verantwortungsbewusstsein – Lehrplan-21-kompatibel und ohne Zusatzaufwand für Lehrpersonen.

Kursveranstalter (KVA): FM-Gruppe · Projektverantwortung: Philipp Mannhard (Inhaber FM-Gruppe, Bildungspartner mit EduSulting).

Ausgangslage an Schulen

Lehrpersonen sollen Prävention abdecken – gleichzeitig fehlen Zeit, Routine und aktuelles Fachwissen zu neuen Mobilitätsformen. e-Scooter sind dabei häufig der Auslöser für Unsicherheiten, Konflikte und riskantes Verhalten.

Hohe Dynamik, wenig Orientierung

Neue Fahrzeuge, neue Regeln, neue Risiken – Jugendliche handeln schnell, aber oft ohne reflektierte Risikoabwägung.

Lehrpersonen werden zusätzlich belastet

Prävention konkurriert mit Kernauftrag Unterricht. Ohne externe Unterstützung wird das Thema häufig zu knapp oder zu spät behandelt.

e-Scooter als aktuelle Brennpunkte

Unklare Verantwortlichkeiten, Gruppendruck und Fehleinschätzungen führen zu wiederkehrenden Problemen im Schulalltag.

Das Programm: 8 Stunden, 2 Jahre, klare Wirkung

Durchführung in der 8. und 9. Klasse, je 2 × 2 Stunden pro Schuljahr. Inhaltlich aufgebaut entlang BFU Risiko-Dialog und GDE-Matrix – praxisnah und ohne Belehrungsmodus.

8. Klasse (4h) – Risiko erkennen und benennen

  • Alltagsmobilität: e-Scooter und e-Bike als reale Schulweg-Themen
  • Einführung BFU Risiko-Dialog (Mensch – Fahrzeug – Umfeld)
  • Geschwindigkeit, Gruppendruck, Selbstüberschätzung: typische Muster verstehen
  • Einstieg GDE-Matrix Ebene 1–2 (Bedienung & Verkehrssituationen)
Risikowahrnehmung Situationsanalyse e-Scooter / e-Bike

9. Klasse (4h) – Verantwortung und Eigenmobilität

  • Fokus Mofa (Kat. M) und Mischverkehr – realistische Entscheidungssituationen
  • Vertiefung BFU Risiko-Dialog anhand von Fallbeispielen aus dem Alltag
  • GDE-Matrix Ebene 3–4: Emotionen, Werte, Verantwortung
  • Persönliche Mobilitäts- und Risikostrategie (Transfer in den Alltag)
Eigenverantwortung GDE Ebene 3–4 Mofa (Kat. M)
Entlastung, die im Alltag spürbar ist

Das Programm wird durch externe Fachpersonen durchgeführt. Lehrpersonen müssen keine Unterlagen vorbereiten und keine Spezialkenntnisse aufbauen. Sie erhalten eine klare, strukturierte Präventionslösung für die relevante Altersgruppe.

Wirkung sichtbar machen (Vorher–Nachher)

Kurze, praxistaugliche Selbsteinschätzung und Reflexionsaufgaben erfassen Fortschritte in Wissen, Einstellung und Entscheidungsverhalten – ohne aufwändige Datenerhebung und ohne Unfallstatistiken.

Lehrplan 21: Kompetenzen statt Lektionen – und genau dort setzt das Programm an

Der Lehrplan 21 definiert Kompetenzen, nicht fixe Stundenkontingente. Dieses Programm unterstützt zentrale Kompetenzbereiche des Zyklus 3, insbesondere in Bezug auf verantwortungsbewusstes Handeln, Risikoabschätzung und Mobilität im öffentlichen Raum.

Überfachliche Kompetenzen

Selbstreflexion, Verantwortungsübernahme, Umgang mit Gruppendruck und Emotionen – direkt an realen Mobilitätssituationen geübt.

NMG / gesellschaftlicher Kontext

Mobilität im Alltag verstehen: Nutzen, Folgen und Risiken einordnen – mit klarem Bezug zum Lebensraum Schule.

BNE / Gesundheits- und Präventionskompetenz

Sicherheits- und Gesundheitsaspekte im Alltag erkennen und Handlungsmöglichkeiten ableiten – nachhaltig und altersgerecht.

Warum 8 Stunden in 8./9. Klasse ausreichend sind

Der Fokus liegt auf der relevanten Altersgruppe ab 14 Jahren und auf wiederholter Vertiefung statt Einmalimpuls. Dadurch entsteht eine solide Abdeckung der zentralen Mobilitäts- und Risikokompetenzen – bei minimaler Belastung für die Schule.

Ablauf & Organisation

Einfach planbar, klar strukturiert, auf den Schulalltag abgestimmt.

So läuft es ab

1) Unverbindliches Vorgespräch (Ziele, Rahmen, Klassen)
2) Terminierung der 4 Workshops (2 pro Schuljahr)
3) Durchführung durch externe Fachperson
4) Kurzer Wirkungscheck (Vorher–Nachher) und Abschluss-Takeaways

Was die Schule bereitstellt

Klassenzimmer, Beamer optional, 1 Ansprechperson für Organisation. Keine didaktische Vorbereitung durch Lehrpersonen nötig. Die Lehrperson kann anwesend sein, muss aber nicht unterrichten.

Kursveranstalter (KVA): FM-Gruppe

Die FM-Gruppe steht als grosser Veranstalter für Aus- und Weiterbildung im Bereich Zweirad-Mobilität und Fahrkompetenz. Das Schulprogramm wird professionell, konsistent und praxisnah umgesetzt.

Projektverantwortung: Philipp Mannhard

Inhaber der FM-Gruppe und mit EduSulting im Bildungskontext tätig (Schulen, Verbände, Organisationen). Fokus: wirksame, alltagstaugliche Präventionslösungen mit klarer Struktur.

FAQ

Die häufigsten Fragen von Schulleitungen und Schulverwaltungen – kurz und klar beantwortet.

Ist das Programm Lehrplan-21-kompatibel?
Ja. Der Lehrplan 21 arbeitet mit Kompetenzen statt fixen Lektionen. Das Programm unterstützt zentrale Kompetenzen des Zyklus 3 (u. a. verantwortungsbewusstes Handeln, Risikoabschätzung, Selbst- und Sozialkompetenz sowie Präventionskompetenz) – anhand realer Mobilitätssituationen.
Warum fokussieren Sie auf die 8. und 9. Klasse?
Weil hier die relevante Zielgruppe ab 14 Jahren erreicht wird: eigenständige Mobilität nimmt zu, e-Scooter und e-Bikes sind Alltag, und Mofa (Kat. M) wird konkret. Prävention wirkt am besten, wenn sie zeitnah zur tatsächlichen Nutzung stattfindet.
Wie entlastet das Programm unsere Lehrpersonen?
Die Durchführung erfolgt durch externe Fachpersonen. Lehrpersonen müssen keine Spezialkenntnisse aufbauen und keine Unterlagen vorbereiten. Organisation ist schlank: Terminierung, Raum, Klassenliste – fertig.
Geht es um Regeln oder um Verhalten?
Der Fokus liegt auf Risikokompetenz und Entscheidungsverhalten: Wahrnehmen, Reflektieren, Verantwortung übernehmen. Dazu werden BFU Risiko-Dialog und GDE-Matrix genutzt, um Ursachen und Muster (z. B. Gruppendruck, Selbstüberschätzung) sichtbar zu machen.
Wie messen Sie die Wirkung (Vorher–Nachher)?
Mit kurzen, praxistauglichen Selbst- und Reflexionschecks, die Veränderungen in Wissen, Einstellung und Entscheidungsstrategien sichtbar machen. Das ist niederschwellig, datenschutzfreundlich und ohne aufwändige Datenerhebung.
Was kostet das Programm?
Kosten werden im Vorgespräch anhand von Umfang, Klassenanzahl und Rahmenbedingungen transparent geklärt. Ziel ist ein gut planbarer Pauschalrahmen pro Klasse oder pro Jahrgang – passend zur Schulorganisation.
Kann das Programm schulintern (Hausregeln / Areal) eingebettet werden?
Ja. Auf Wunsch werden schulspezifische Situationen (Areal, Schulweg-Hotspots, Abstellzonen, Konfliktpunkte) in Fallbeispiele integriert, damit die Wirkung direkt in Ihrem Alltag ankommt.
Sie möchten es unkompliziert starten?

Ein kurzes Vorgespräch reicht, um Zielgruppe, Umfang und Umsetzung festzulegen. Danach erhalten Sie eine klare Planung für Ihre Klassen.